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N26 Mastercard

(4 / 5 bei 42 Stimmen)

0,00 €

Dauerhaft beitragsfrei
  • Dauerhaft keine Jahresgebühr
  • Innovatives und modernes Girokonto
  • Gratis Girokonto inklusive
  • Kreditkarte wird in allen Fällen genehmigt
  • Individueller Dispo-Kredit möglich
  • Fremdwährungsgebühr: 0,00 Euro weltweit!
  • Überweisungen ins In- und Ausland möglich
  • Lastschriften vom Girokonto möglich
  • Banking jederzeit per Banking-App

N26 – die mobile Bank

Über N26

N26 ist ein Girokonto inklusive Mastercard auf reiner Guthabenbasis, das ein Berliner Start-up 2014 in Zusammenarbeit mit der Wirecard Bank entwickelt hat. Es zielt auf eine Gruppe von technik- und onlineaffinen, aber vielleicht nicht sehr konsumfreudigen Nutzern, die vor allem eines möchten: für ein Girokonto und eine Kreditkarte nichts bezahlen. Seit 2016 gibt es zusätzlich zur Mastercard auch eine kostenlose Maestro-Karte. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit einen Dispo-Kredit online und sofort zu aktivieren.

N26 Mastercard – Konditionen

Gebühren
0,00 Euro Jahresgebühr dauerhaft
Keine Partnerkarte möglich

Bargeld
Weltweit kostenlos Bargeld abheben in jeder Währung
Max. 5 Abhebungen im Monat gratis, dann 2,- € je Abhebung
Bargeld bei Einzelhändlern immer gratis

Entgelt für Auslandseinsatz in Fremdwährung
Keine Fremdwährungsgebühr bei Bezahlung mit Kreditkarte
Am Geldautomaten: 1,70% (außerhalb der EURO-Zone)

Sonstiges
In Verbindung mit kostenlosem Girokonto
Inklusive kostenloser Mastercard
Innovatives und modernes Girokonto mit vielen Funktionen

Kostenlose Leistungen bei N26

Tatsächlich sind viele Leistungen bei N26 für den Kunden kostenlos. Es zählen dazu:

Kontoführung
Ausgabe der Kreditkarte
Bargeldabhebungen und Zahlungen bei stationären oder Online-Händlern weltweit
Abbuchungen
Daueraufträge
Überweisungen
Online-Banking

Fremdwährungsgebühren außerhalb der Euro-Zone gibt es bei N26 auch nicht. Das gilt allerdings nur für bargeldlose Zahlungen mit der Kreditkarte. Am Geldautomten werden 1,70% fällig. Die Betreiber des Kontos verweisen darauf, dass es außerdem weltweit etwa 1 – 2 % Geldautomaten gibt, an denen sich keine Gebühren umgehen lassen. Diese werden vor der Transaktion angezeigt. Der Kunde möge sich dann einen anderen Automaten suchen.
Wo ist der Haken?

Ein individueller Dispo-Kredit ist je nach Bonität für den Kunden möglich. Kontoauszüge gibt es an keinem Kontoauszugsdrucker sondern nur als PDF-Download. Seit 2016 gibt es zusätzlich zur kostenlosen Mastercard auch eine Maestro-Karte dazu. Damit hat der Nutzer noch mehr Möglichkeiten mit dem N26-Konto zu bezahlen. Natürlich fällt für beide Karten keine Jahresgebühr an. Die Haken sind folgende:

Pro Monat sind mindestens 3, maximal 5 Abhebungen am Geldautomaten gratis. Die Höhe ergibt sich aus der Nutzung des Kontos und des Alters des Kontoinhabers. Danach fallen 2 Euro je Abhebung an. Auszahlungen an der Kasse im Supermarkt sind immer kostenlos.
Die Fremdwährungsgebühr entfällt nur beim bargeldlosen Zahlungen, somit sind Transaktionen am Geldautomaten in Fremdwährung immer gebührenpflichtig.

Wie verdienen die Betreiber überhaupt Geld?

Von den oben genannten Gebühren abgesehen, verdient N26 wie folgt. Bei Transaktionen mit der Mastercard oder der Maestro-Karte verdienen die Bank, denn die Händler müssen die Transaktion bezahlen. Das ist vollkommen in Ordnung und muss die Karteninhaber nicht interessieren. Außerdem gibt fallen beim Dispokredit Sollzinsen an, an denen die Bank ebenfalls verdient.
Fazit zur N26 Kreditkarte: Gutes Online Angebot

Verbraucher mit geringen Einkünften, aber hoher Technikaffinität könnten von dieser modernen Art des Bankings wirklich profitieren. Alles läuft online und mobil bei N26 ab. Auch bei der Kontoeröffnung kommt das moderne Video-Ident-Verfahren zum Einsatz. Die App ist sehr übersichtlich und gut zu bedienen, die Generation Smartphone könnte das Konto lieben.

Ob sich das Modell für die Bank und die Betreiber rechnet, bleibt abzuwarten. Normalerweise bieten Banken ihre Girokonten auch an, um am Kunden per Cross-Selling etwas zu verdienen, ihm also weitere Produkte wie einen Kredit oder eine Altersvorsorge zu verkaufen. Das dürfte bei den Usern von N26 nur begrenzt gelingen. Das ist auch ein Grund, warum N26 vor einiger Zeit dann keine unlimitierten kostenfreien Abhebungen mehr anbot.

Und mal ehrlich: Wer druckt sich schon gern seine Kontoauszüge per PDF aus? Werden die denn überhaupt von allen wichtigen Stellen – Kreditgeber, Finanzamt – akzeptiert? Diese Fragen könnte eine solvente Zielgruppe, der es auf ein paar Euro Gebühren gar nicht so sehr ankommt, abschrecken. Doch das wird die Zukunft zeigen. Im April 2015 hatte N26 in den zwei Monaten ab Start 8.500 Bankkunden gewonnen und 15.000 Interessenten auf der Warteliste. Das klingt zwar nicht schlecht, ist aber angesichts von 6,6 Millionen deutschen Kontoinhabern, die gern ihr Girokonto wegen Unzufriedenheit wechseln würden, nicht gerade berauschend.

Vorteile

  • Dauerhaft keine Grundgebühren
  • Keine Fremdwährungsgebühr bei bargeldlosen Zahlungen
  • Keine Voraussetzungen, für Jeden erhältlich

Nachteile

  • Eventuell nur als Zweitkonto wirklich sinnvoll
  • Sehr neues Unternehmen ohne viele Referenzen

0,00 €

Dauerhaft beitragsfrei