Unser Tipp: Jetzt zum Tagesgeldkonto Vergleich
Aufgrund der strengen Auslegung des Bankgeheimnisses kommt es nämlich in verschiedenen Ländern nicht dazu, dass Erträge selbstständig beim deutschen Fiskus angemeldet werden. Versäumt der Anleger hier die Angabe und stellt sich dies später heraus, so besteht der Sachverhalt der Steuerhinterziehung.
Grundsätzlich gelten für das Tagesgeld Ausland die gleichen Beurteilungsmaßstäbe, wie dies auch bei inländischen Anlagen der Fall ist. Vor allem interessant ist hierbei der Tagesgeld Zinssatz, der allerdings auch daraufhin geprüft werden sollte, ob er nominal oder effektiv angegeben ist.
Hierbei ist zu beachten, dass der Effektivzins auch den Zinseszins berücksichtigt. In der Praxis ist der Unterschied zwischen beiden Werten vor allem von der Auszahlungshäufigkeit der erwirtschafteten Zinsen abhängig.
Erfolgt die Gutschrift häufig und damit in kleinen Intervallen, so erzeugen die überwiesenen Zinsen ihrerseits ebenfalls Erträge. Diesen bezeichnet man als Zinseszins und er wirkt sich auf den Gesamtertrag einer Anlage stark aus.
Ebenfalls muss darauf geachtet werden, ob die jeweilige Bank einen bestimmten Betrag als Mindesteinlage definiert. Nur wenn dieser Betrag vollständig auf dem Konto zur Verfügung steht, besteht Anspruch auf die ausgelobte Tagesgeld Verzinsung.
Gleiches gilt für maximale Obergrenzen, die ebenfalls von manchen Banken definiert werden. Gerade bei der Anlageform Tagesgeld Ausland sollte zudem geprüft werden, in welcher Weise das Guthaben wieder vom Tagesgeldkonto entnommen werden kann.
Üblich ist ein Überweisungsvorgang auf ein hinterlegtes Referenzkonto. Wenn beide Konten in verschiedenen Ländern bestehen, so ist mit längeren Überweisungswegen zu rechnen und eventuell auch mit entsprechenden Gebühren. Grundsätzlich gilt, dass die Geldanlage per Tagesgeld nicht mit Nebenkosten oder Kontoführungsgebühren verbunden sein sollte.
Mehr Information: Tagesgeldkonto im Vergleich